Pampelmusen-Eistee

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Heute, zum Abschluss unserer kleinen Reihe der kalten Getränke, kommt ein leckerer Pampelmusen-Eistee. Endlich ist es ja auch wieder warm draußen, da kommt eine kleine Abkühlung ganz gelegen.

Zutaten:

4 Pampelmusen

1 Limette

1 daumengroßes Stück Ingwer

6 El Grüner Tee

1 Liter Wasser

Eiswürfel

Zucker oder Honig

Den Tee kochen, den Ingwer, in Scheiben geschnitten hinzugegeben und den Zucker oder Honig unter rühren. Den Tee etwa 10 Minuten ziehen lassen und dann schnell mit einigen Eiswürfeln runterkühlen, damit er keinen bitteren Geschmack entwickelt. Anschließend den Saft von vier Pampelmusen in den Tee gießen, die verbleibende Pampelmuse und die Limette in Scheiben schneiden und in die Gläser geben. Eistee drauf gießen, bei Bedarf Eiswürfel hinzugeben.

Lecker …

 

 

Currant-Lemon Iced Tea

Cooking, Drinks, Shootings, Tee

Bei uns sind es heute nur 17 Grad und die Sonne lässt sich leider auch nicht blicken. Aber zum Wochenende soll es zum Glück wieder sommerlich werden! Wie schnell man sich doch an so ein super Wetter gewöhnen kann …

Hier haben wir ein Rezept für das nächste Wochenende:

6 Beutel Johannisbeer-Rooisbos-Tee

1 Limone

1 Zitrone

Johannisbeeren

ca 9 cl Crème de Cassis (3 cl pro Glas), nach Geschmack auch mehr 😉

Eiswürfel

Den Tee mit etwa 600 ml Wasser aufgießen und für einen halben Tag in den Kühlschrank stellen oder wie beim Lemon Iced Tea beschreiben, schnell unterkühlen. Wobei dies beim Rooibos Tee nicht unbedingt sein muss, das dieser nicht bitter wird, wenn er langsam abkühlt.

Den Crème de Cassis in ein Glas geben, Limetten-, Zitronenscheiben, Eiswürfel und ein paar einzelne Beeren dazu geben und mit dem Tee auffüllen.

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Lemon Iced Tea

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Passend zum super Wetter – zumindest hier in Norddeutschland – möchten wir einen ganz besonderen Feiertag vorstellen: Am Sonntag den 10. Juni wird der „National Iced Tea Day“ gefeiert. Es gibt sogar eine extra Homepage, die sich nur mit dem kalten Getränk befasst.

 

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Wir haben für unser Shooting verschiedene Eistees gemacht, hier schon mal ein Rezept für den Zitronen-Eistee:

1 Liter Wasser

5 Teelöffel schwarzen Tee oder 5 Teebeuteln

30 Eiswürfel

5 Zitronen

ca. 100g Zucker

Das Wasser kochen und den Tee aufgießen. Derweil 4 der 5 Zitronen auspressen. Den Teeb etwa 3 Minuten ziehen lassen und anschließend Zucker und den Zitronensaft einrühren. Nun sofort etwa 20 Eiswürfel dazu geben: dadurch wird der Tee schnell  gekühlt und er kann keine bittere Note entwickeln. Danach den Eistee für 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann den Tee in Gläser füllen und ein paar Eiswürfel und Zitronenscheiben ergänzen.

Die restlichen Rezepte kommen dann nächste Woche 😉.

 

 

All colors are beautiful

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Es gibt Wörter, die klingen einfach schön. Man mag den Klang der Buchstaben oder die Reihenfolge jener die dann ein Wort bilden. Rhabarbersaftschorle ist so ein Wort. Oder Rhabarberkompott. Und all das schmeckt auch noch so lecker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bekannt ist Rhabarber übrigens schon seit etwa 4000 Jahren. Er kommt aus China und war dort lange Zeit als Heilpflanze. Aus den Wurzeln wurden Heilmittel für Magenbeschwerden und Entzündungen im Mund hergestellt.

Steht ihr auch so auf Rhabarber?

 

 

 

Key Lime Pie

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Florida im November, die perfekte Jahreszeit für eine Reise in den Sunshine-State. Normalerweise … Wir starteten unseren Roadtrip in St. Augustine im November, und es war bitterkalt – auch die Sonne war nicht zu sehen. Bei nur 8 Grad und recht steifer Brise liefen wir die Promenade entlang. Das älteste hölzerne Schulhaus der gesamten United States haben wir uns schon angeschaut und waren nun auf der Suche nach einem Diner, um uns aufzuwärmen.

Kaum saßen wir am Tisch, kam ein Kellner, völlig aufgelöst, an unseren Tisch. Oh my gosh, die Gäste vor uns haben ihr Portemonnaie verloren … ob er nicht vielleicht einmal kurz schauen könnte … ob wir eventuell ganz kurz aufstehen könnten … Selbstverständlich standen wir auf. Und das Portemonnaie wurde gefunden. Der Kellner war so glücklich, dass er uns direkt zu einem Dessert auf’s Haus einlud. Welch ein Glück! Denn es wurde Liebe auf den ersten Biss!

Ich bestellte mir „Key Lime Pie“, denn Kuchen geht bei mir immer. Aber so einen  fantastischen Kuchen habe ich selten probiert. Im ersten Moment schmeckt es limonig-frisch, doch je länger die Creme im Mund ist, desto sauerer wird es. Gerade eben wenn man denkt, man hält dies saure nicht mehr aus, fangen  die anderen beiden  Komponenten genau dies auf: süße Sahne und knusprig-süßer Boden runden das Geschmackserlebnis perfekt ab! Ein herrliches Zusammenspiel gegensätzlicher Aromen, die sich traumhaft ergänzen.

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Key Lime Pie Rezept

Für den Boden:

  • 250 g Kekse (hier sind aus Erfahrung am besten Vollkornbutterkekse)
  • ca. 100 g Butter

Für die Creme:

  • 4 Eier
  • 400 ml gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
  • Abrieb von 1 Limette
  • Saft von 4 Limetten
  • Für die Deko:
  • 200 ml Sahne
  • etwas Abrieb einer Limette

Die Kekse im Mixer zerkleinern und mit der geschmolzenen Butter verrühren und in der gefetteten Kuchenform verteilen. Dabei einen kleinen Rand hoch ziehen.

Nun die Eier mit der Kondensmilch schaumig schlagen und langsam den Limettensaft dazu gießen. Indem die Kondensmilch mit dem sauren Limettensaft vermischt wird, verdickt sich die Creme, auch Säuerung genannt. Eigentlich müsste der Key Lime Pie jetzt nicht mehr gebacken werden, in Zeiten von Salmonellen ist es aber sicherer ihn für 10 – 15 Minuten, je nach Ofen, bei 180°Grad C zu backen.

 

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Nach dem Backen den Key Lime Pie kalt stellen und vor dem Servieren mit der geschlagenen Sahne bestreichen. Wer mag kann noch Limettenabrieb drüber streuen.

Einfach traumhaft!

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Einige Menschen bevorzugen ihren Key Lime Pie mit einer Baiserhaube, statt Sahne. Doch ich habe ihn mit Sahne kennengelernt und so ist das Key Lime Pie Rezept mit Sahne mein Originalrezept. 🙂

Filterkaffee

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Lange Zeit als völlig überholt und altmodisch verpönt erlebt der Filterkaffee derzeit eine regelrechte Renaissance. Der Kaffee mit seinem puren, unverfälschtem Aroma ohne  Chichi ist das Credo.

Außerdem lösen sich durch dieses Verfahren weniger Bitterstoffe und man braucht eigentlich weder Milch noch Zucker.

Doch wie kocht man denn nun den Filterkaffee?

Wir finden so …

Man nimmt einen Porzellanfilterhalter, Papierfilter, Kännchen, Waage, Handmühle, 25 Gramm Kaffeebohnen, 0,5 Liter heißes Wasser bei 95 Grad Celsius zur Hand, dann gehts los:

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Zuerst kommt der Filterhalter mit Filter auf das Kännchen und man spült alles einmal mit heißem Wasser durch, um den Papiergeschmack weg zu bekommen und das Kännchen vorzuwärmen. Anschließend kann das Wasser weg und neues aufgesetzt werden. Hier eignet sich sehr gut ein Wasserkocher mit langer, dünner Tülle.

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Nun müssen die Kaffeebohnen gemahlen werden und zwar auf der mittleren Stufen. Dann einfach das Pulver in den Filter füllen, alles auf der Waage platzieren, diese auf Null stellen und 30g des kochenden Wassers aufgießen und 30 Sekunden „aufblühen“ lassen,  innerhalb von drei Minuten das restliche Wasser langsam nachgießen.

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Wichtig ist, dass man das heiße Wasser in langsamen Kreisbewegungen aufgießt, damit der Kaffee gleichmäßig aufbrüht.

Fertig ist der perfekte Filterkaffee.

Jetzt bleibt natürlich noch die Frage nach dem richtigen Kaffee, aber das wir dann ein anderer Post …

Tartelette au framboise

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Mürbeteig, Crème pâtissière und frische Himbeeren, fertig!

Für den Mürbeteig:

200 g Mehl

100 g Zucker

125 g Butter, Zimmertemperatur

1 Ei

Einfach alle Zutaten mit dem Knethaken oder den Händen vermischen, ordentlich durchkneten und für eine Stunde im Kühlschrank abkühlen lassen. Dann ausrollen und in kleine Tarteletteformen geben. Alternativ dazu, kann man auch die Form mit einem großen Glas ausstechen.

 

Für die Crème pâtissière:

2 Eigelb

0,5 l Milch

1 Vanilleschote

100 g Zucker

50 g Mehl

Zuerst verrührt man den Zucker mit den Eigelben in einer Schüssel, nach und nach gibt man das Mehl hinzu, bis alles gut verrührt ist. 5 Esslöffel der Milch unterrühren und die restliche Milch mit dem ausgekratzten Mark und der Schote der Vanille einmal aufkochen. Nun vorsichtig die Milch zu der Zucker-Eigelb-Mischung gießen und kräftig durchrühren, bis die Crème fester wird.

Abkühlen lassen und Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche drücken, so bildet sich keine Haut.

Mit einem Spritzbeutel  die Crème auf die Tartelettes geben und dick mit Himbeeren belegen. Wer mag kann noch Puderzucker drüber streuen.

Fantastisch!

 

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La Tarte Tropezienne

Cooking, Food, France, Life, Love, Travel

Ah, Saint Tropez mon amour!

Eine Tarte, die man auch heute noch in der gleichnamigen Patisserie kaufen kann, so wundervoll wie der Ort selber. Vom polnischen Bäcker Alexandre Micka nach dem Rezept seiner Großmutter gebacken, begeisterte er Brigitte Bardot beim Dreh zum Film „… und immer lockt das Weib“ so sehr, dass sie den Bäcker überredete den Kuchen nach der Stadt zu benennen und dauerhaft ins Programm auf zu nehmen. Und so kann man dieses fabelhafte Gebäck noch immer genießen.

Inzwischen gibt es viele Variationen, wie diese Mini Tropeziennes.

 

 

 

Wer grad nicht in Saint Tropez weilt, aber diesen fantastischen Kuchen trotzdem kosten möchte, findet hier bei Aurélie Bastian ein tolles Rezept.