Sail away

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In unserem Sommerurlaub waren wir, wie ich letzte Woche schon erzählt habe, segeln. Dieses Jahr waren wir nun schon zum dritten mal mit Toni unserem Skipper segeln, dieses Mal mit seinem eigenen Schiff, der Taramoa.

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Von Dubrovnik aus ging es an der Dalmatinischen Küste entlang Richtung Mljet. Die Taramoa wurde für eine Woche unser aller Zuhause. Vor unserer allerersten Tour haben wir uns noch Gedanken gemacht, ob Segeln wirklich was für uns ist.

Eigentlich ist Segeln ein bisschen wie Campen, Natürlich viiiiel cooler, weil man ja auf dem Wasser ist. Aber das Prinzip ist ähnlich. Da wir begeisterte Camper sind, war der Punkt also schnell abgehakt.

Kippt das Boot wirklich nicht um?, ist auch immer eine gern gestellte Frage. Und eigentlich immer mit „NEIN“ zu beantworten. Zumindest in den europäischen Gewässern, in denen man normalerweise unterwegs ist. (Gut, im Bermuda-Dreieck würde ich dafür auch keine Garantie übernehmen 😉)

Wird man vielleicht seekrank? Klar, das kann passieren. Aber eher selten und wenn doch mal, ist es meistens nach 1-3 Tagen wieder weg, weil der Körper sich an die Bewegung gewöhnt.

Wer ist der Boss? Der Skipper. Egal was ist, der Skipper hat immer das Sagen. Also bei allen Fragen, immer an den Skipper wenden.

Hat man sich erstmal eingelebt auf dem Segelschiff und auch ein paar mal das An- und Ablegen geübt, freut man sich schon auf das nächste „Hafenkino“, wenn mal wieder bei dem ein oder anderen wirklich gar nichts klappt beim Ablegen 😉.

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Blick unter dem Hauptsegel hindurch auf Korčula.

 

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Die Taramoa im Hafen von Lastovo.

 

 

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Ein schöner Morgen in Mjlet.

 

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Nächste Woche verraten wir euch unsere Lieblingsorte entlang der Küste.

Summer Mood

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Frisch erholt und voller neuer Eindrücke sind wir aus dem Sommerurlaub zurück. Eigentlich hätte es uns nicht unbedingt in den Süden gezogen, war doch das Wetter hier genauso sonnig und warm. Aber die Reise war geplant, die Vorfreude riesig, das Schiff gebucht und so ging es los. Mit dem Auto nach Kroatien und in Dubrovnik aufs Segelschiff: Eine Woche segeln an der Dalmatinischen Küste mit Freunden. Es war wirklich wieder ein tolles Erlebnis und wir haben neue zauberhafte kleine Orte und niedliche Häfen gesehen.

 

Heute mal ein kleiner Ausblick und nächste Woche gibt’s Tipps zum Segeln und der Dalmatinischen Küste.

Seid ihr auch schon aus dem Sommerurlaub zurück?

Entlang der Route 66

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Kaum eine Straße weckt so viel Romantik wie die Route 66. Rund 4000 Kilometer verband sie einst Ost und West; Chicago und Los Angeles. Entlang der Strecke gibt es unendlich viele Sehenswürdigkeiten.

Die Route 66 ist an vielen Stellen nicht mehr befahrbar und weite Teile existieren nicht mehr. Aber hin und wieder gibt es noch ein paar Meilen. Wir sind von Santa Monica, dem eigentlichen Ende, hoch Richtung Amboy gefahren. Etwa 17 Meilen von Barstow entfernt kann man noch die alte Geisterstadt Calico besuchen und die alten Silberminen besichtigen oder eine Wild-West-Show erleben.

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Dann ging es quer durch die Mojave Wüste. Hier gab es tagsüber nicht viel mehr zu sehen als Joshua Trees. Doch hin und wieder auch mal eine Tankstelle. Wie hier. Eine historisch anmutende Tankstelle, von der nicht viel mehr als der Parkplatz übrig ist. Doch der hatte es in sich. Wunderschöne Oldtimer standen hier. Echte alte Amerikaner, wie der türkis-weiße Buick.

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Die Joshua Trees oder Josua-Palmlilien gibt es übrigens nur dort in der Mojave-Wüste und der Joshua Tree National Park ist absolut einen Besuch wert. Ihren Namen erhielt das Agavengewächs von Mitgliedern der Mormonen, die die Wüste durchquerten. Die Äste, die wie ausgestreckte Arme wirken erinnerten sie an Josua der den Israeliten den Weg ins gelobte Land wies.

 

Für uns ging es dann weiter Richtung Las Vegas und Grand Canyon. Doch beim nächsten Mal geht es auch zum Death Valley.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: es gibt auf der Tour durch die Wüste gar nicht soo viele Tankstellen. Man sollte also ruhig immer schön voll tanken, wenn es geht. Und ordentlich Wasser einpacken. 😉

Golden Gate Bridge

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Längst zu DEM Touristenhighlight San Franciscos geworden, gibt es kaum jemanden, der dem Charme dieser Brücke nicht erliegt. Spätestens wenn man einmal zu Fuß diese Brücke überquert – die übrigens bei Wind bis zu 8 Meter hin und her schwingen kann und bei voller Belastung rund 5 Meter nach unten gedrückt wird – ist es um jeden geschehen.  Diese Flexibilität ist der Grund ihrer Stabilität.

Manchmal ist sie tagelang in Nebel gehüllt, es vergeht kaum ein Tag an dem sie nicht zumindest stundenweise in vernebelt ist. Umso schöner ist es, wenn dann die Sonne den Blick frei werden lässt auf diese meistfotografierte Brücke.

Am 27.5.2017 feiert diese Wunderwerk der Moderne seinen 80. Geburtstag!

 

 

 

 

 

 

 

WINTER

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Altes Kaminstück

Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.

Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.

Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut.

Heinrich Heine
(1797-1856)